Samstag, 10. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen: Mandelmakronen


Zimt verwende ich das ganze Jahr über oft und gerne für alle möglichen Speisen. Diesmal sammelt Ina für let's cook together Zimtrezepte und passend zur Weihnachtszeit zeige ich dafür ein Plätzchenrezept.

Makronen backe ich in sämtlichen Variationen - meist verschiedene auf einmal mit jeweils verkleinerter Menge. Auch dieses Rezept sollte man für eine "normale" Plätzchenmenge verdoppeln, sodass man 2 Backbleche und somit einen Vorrat erhält.


Mandelmakronen (1 Backblech)


2 Eiweiß  
100g Zucker
100g gemahlene Mandeln
1/8 TL Zimt
runde Oblaten

ggf. Schokolade und Streusel zum Verzieren

Zunächst die Eiweiß steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Nun die gemahlenen Mandeln und den Zimt vorsichtig unterheben. Falls die Eier recht groß sind, einfach noch etwas Zucker und gemahlene Nadeln dazugeben - die Masse sollte nicht zu flüssig sein. Nun jeweils mit 2 Teelöffeln ein Häufchen auf eine Oblate geben und die Plätzchen ca. 20-30 Minuten bei 150°C backen. Nach dem Abkühlen kann man sie nach Belieben mit Schokolade und Streuseln verzieren.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Geschenke zum Nikolaus: Star Wars Krippe und Pinguin-Süßigkeitentüte

Mein Monsieur ist ja eher ein Weihnachtsmuffel - er mag zwar durchaus gerne jeden Tag sein Adventskalenderpäckchen öffnen und gegen die Geschenke oder Weihnachtsmarktbesuche hat er auch nichts, aber mit der Weihnachtsdekoration und bestimmten Feierlichkeiten hat er es nicht so wirklich.

Deshalb überlegte ich mir als Nikolaus-Geschenke Kleinigkeiten, die seine Interessen widerspiegeln.



Dass er eigentlich keine Weihnachtsdekoration mag, gilt bei der Krippe, die ich ihm gebastelt habe, nicht, da er gleichzeitig ein großer Fan von Star Wars ist. Es duftet also schön weihnachtlich bzw. nach einem Waldspaziergang in der Wohnung, ohne eben "zu weihnachtlich" zu sein. ;-)

Das Freebie fand ich auf dem Radbag-Blog als Free Printable und nachdem schon mein Cousin (ebenfalls Star-Wars-Fan) voller Elan die Figuren ausschnitt, war am Ende fast nichts mehr zu tun. Ich musste sie nur noch an den Enden zusammenkleben und in eine Kiste zusammen mit einigen Fichenästen geben.





Was mein Monsieur aber immer mag - und zwar das ganze Jahr über - sind Pinguine und nachdem er dieses Jahr schon keinen Pinguin-Adventskalender bekommen hat, bastelte ich aus einer Papiertüte eine Pinguin-Tüte, die seine Lieblingssüßigkeiten beinhaltet.

Auch dieses Geschenk war wirklich schnell vorbereitet und macht sich ganz süß als zusätzliche "Weihnachtsdekoration" in der Wohnung. ;-)

Ab damit zum CreadienstagDienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Crealopee, Kreativas, Weihnachtszauber, Bastelotti, Weihnachtswerkstatt für alle!

Samstag, 3. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen von meiner Mama (Butterplätzchen und Nougattaler)


Natürlich backe ich jedes Jahr auch selbst Plätzchen und habe dabei auch meine Lieblingsrezepte, aber die Plätzchen von Mama sind natürlich trotzdem immer wieder etwas Besonderes! Viele von ihnen habe ich hier schon gezeigt, aber es kommen doch immer wieder neue Sorten dazu.

Eine der altbekannten Sorten sind Butterplätzchen - ein Rezept, das ich damals aus dem Kindergarten mitbrachte - , die nicht nur wegen des Ausstechens und Verzierens ein Spaß für Kinder sondern auch für Erwachsene sehr lecker sind. 


Das Rezept für Nougatbusserl habe ich hier schon einmal gezeigt.

Wie man Nuss-Nougat-Stangen macht, habe ich hier beschrieben.

Wie man Walnussplätzchen bäckt habe ich hier erklärt.

Das Rezept für Schokobissen habe ich hier bereits veröffentlicht.

Wie man Schokoladenbrot macht, habe ich hier beschrieben.

Das Rezept für Vollkornlebkuchen habe ich hier bereits gezeigt.



Butterplätzchen

500g Mehl
250g Butter
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
3 Eier

Puderzucker,
Zitronensaft
bunte Streusel

Zunächst sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen gut kühlen lassen (am besten über Nacht, wenn man ihn morgens verarbeiten will oder nachmittags, wenn man ihn abends verarbeiten will). Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und die Formen ausstechen. Die Plätzchen werden ca. 10 Minuten bei 200°C gebacken. Nach dem Abkühlen werden sie mit einem dickflüssigen Zuckerguss aus Puderzucker, vermischt mit Zitronensaft und Wasser, bestrichen und mit Streuseln verziert.

Nougattaler (ca. 75 Stück)

250g Mehl
75g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150g Nüsse
1/2 TL Backpulver
200g Butter
1 Ei

Füllung: Nougatmasse

Verzierung: Schokoglasur

Die gesamten Teigzutaten miteinander verkneten. Teig kalt stellen (sehr klebrig, daher am besten am Vortag kneten und kühl stellen). Den Teig messerrückendick auswellen und Taler ausstechen. Die Plätzchen werden ca. 10 Minuten bei 175°C gebacken. Nach dem Abkühlen die Nougatmasse im Wasserbad schmelzen, jeweils ein Plätzchen damit bestreichen und ein zweites Plätzchen daraufsetzen. Mit Schokoglasur verzieren.

Ab damit zu Sugar and Spice, Kreativas, Weihnachtszauber!

Donnerstag, 1. Dezember 2016

One Pot Tomatenpasta

Als ich mich zum ersten Mal an ein One Pot Pasta-Rezept heranwagte, war ich etwas skeptisch, ob dies denn auch so funktioniert. Aber tatsächlich bin ich nun total begeistert.

Nicht nur kann man das Gericht super vorbereiten, sodass man sich nur noch 10 Minuten vor der Essenszeit noch einmal an den Herd stellen muss, sondern es spart wie der Name schon besagt Geschirr und das Allerbeste: Die Nudeln nehmen, da sie ja quasi in der Soße bereits gekocht wurden, den Soßengeschmack optimal auf und sind sehr saftig.



One Pot Tomatenpasta

1 Handvoll Tomaten
1 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400g passierte Tomaten
350g Spaghetti
Thymian, Basilikum, Oregano nach Geschmack
ca. 400ml Gemüsebrühe

Für die Zutaten spazierte ich einfach in unseren Garten, erntete einige Tomaten, Paprika und verschiedene Kräuter und stückelte alles klein. Genauso geht man mit den Zwiebeln und dem Knoblauch vor (mir persönlich ist es lieber diese beiden Zutaten vorher zu pürieren, aber natürlich kann  man sie einfach kleingehackt in den Topf geben). Nun kommt noch die gewünschte Portion Nudeln, passierte Tomaten sowie Gemüsebrühe dazu. Nun werden die Nudeln in der Soße einfach so lange geköchelt, bis sie weich sind.


Ab damit zur Sugar and Spice Linkparty!

Dienstag, 29. November 2016

Hängender Adventskranz und Weihnachtsbaum aus Treibholz


Hängende Kränze fand ich schon immer faszinierend. Da ich von unserem hängenden Blumenkranz im Sommer noch das Gerüst - bestehend aus einem betonierten Stab mit daran hängendem Kranz aus Wildem Wein - übrig hatte, war dieser schnell winterlich umdekoriert. 


Das Grundgerüst muss einfach nur mit Efeu umwickelt und roten Beeren verziert werden. Nun befestigte ich noch unsere alten Anstecker für Christbaumkerzen und schon hatte ich einen Adventskranz - oder allgemein weihnachtlichen Kranz - für mein Zimmer. 

Nachdem ich aus dem großen Eimer voller Treibholz, den meine Cousins mir vom Angeln mitgebracht hatten, nicht nur Schätze für eine Schnitzeljagd, sondern auch einen Tannenbaum-Adventskalender gebastelt hatte, wurden die Treibholzreste auch für die Weihnachtsdekoration vor der Haustüre verwendet. 

So suchte ich Äste in verschiedenen Längen zusammen, schliff die Enden etwas ab und legte mir das Grundgerüst eines Tannenbaums zurecht. 

Nun befestigte ich zwei kreuzförmige Äste mit Heißkleber als "Ständer", klebte darüber kleine Treibholzreste als "Stamm" fest und befestigte nach und nach die verschiedenen Treibholzäste, wobei ich sie jeweils etwas versetzte, sodass sich das Bäumchen immer wieder dreht. 

An der Spitze befestigte ich einen Holzstern und über das Bäumchen verteilt verschiedene Sterne, die ich aus Baumrinde ausgeschnitten hatte. Fertig ist 


Samstag, 26. November 2016

Kinderschokolade-Muffins als Pinguine verziert




Das Schöne an der beginnenden Winter- und Weihnachtszeit ist nicht nur das viele Backen, sondern auch, dass eben nicht nur gebacken wird, sondern das Gebäck sorgfältig verziert und immer hübsch angerichtet wird.

Diese Muffins sind tatsächlich aber nicht wegen der Winterzeit Pinguine geworden, sondern weil das die Lieblingstiere meines Monsieurs sind und ich ihn damit überraschte, als er ein paar Tage daheim gewesen war und wieder zurück in die Wohnung kam. 

Nichtsdestotrotz passen sie perfekt zu dieser Jahreszeit und sind deshalb mein Beitrag zu Clara's Thema dieses Monats für ichbacksmir.


Kinderschokolade-Muffins (6 Muffins, Rezept adaptiert von hier)


125g Milch
75g geschmolzene Butter
1 EL Rum
1 Ei
35g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
150g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
Salz
6 Kinderriegel

Zunächst die trockenen Zutaten vermischen und nach und nach die restlichen Zutaten unterrühren. Nun eine Hälfte des glatten Teigs in die Muffinförmchen füllen, die Kinderriegel zerbrechen und stückig daraufgeben, dann die zweite Teighälfte einfüllen und ca. 20 Minuten bei 180°C backen.

Nach dem Abkühlen verrührt man etwas Kakaopulver mit Puderzucker und gibt nach und nach etwas Wasser hinzu, bis man die Muffins schön bestreichen kann. Dann modelliert man aus weißem Fondant das Gesicht, fügt mit der Kakaomasse noch die Augen hinzu und mit farbiger Zuckerschrift den Schnabel.




Donnerstag, 24. November 2016

Herbstliche Konfitüren: Quitten-Orangen-Konfitüre, Schlehen-Gelee und Apfel-Holunder-Gelee


Gerade im Spätsommer und Herbstanfang werden bei uns viele Konfitüren aus Wildfrüchten eingekocht. Jedes Jahr probiere ich dann auch gerne eine neu entdeckte Wildfrucht aus. Letztes Jahr waren es Schlehen und dieses Jahr kochte meine Mama zum ersten Mal Quitten ein.



Quitten-Orangen-Konfitüre

1 Schüssel Quitten (etwa 8)
Saft von 2 Orangen
Zitronensaft
Gelierzucker 2:1

Zunächst die Quitten entkernen, klein stückeln und zusammen mit dem Orangensaft bei geringer Hitze zusammen mit dem Gelierzucker und etwas Zitronensaft bei geringer Hitze köcheln lassen und anschließend pürieren.





Schlehen-Gelee


Schlehen (1 Schüssel)
Zitronensaft
Gelierzucker 2:1

Für das Gelee eine Schüssel Schlehen sammeln und bis zur Verwendung einfrieren (sie müssen "einen Frost überstanden haben", damit sie nicht mehr bitter schmecken). Nun die Schlehen auftauen und in einem Topf bei geringer Hitze solange geköchelt, bis man den Saft durch ein Tuch oder ein feines Sieb passieren kann. Zum Schlehensaft gibt man nun etwas Zitronensaft und je nach Menge den Gelierzucker 2:1 und kocht das Gelee ein paar Minuten bei geringer Hitze ein, bis die Gelierprobe positiv ist.





Das Rezept für Apfel-Holunder-Gelee habe ich hier bereits gezeigt.





Auch eine kleine Portion Preiselbeermarmelade kochte ich dieses Jahr aus einer kleinen Menge gesammelter Beeren am Waldrand ein.